Anders sein
„Andere Resultate zu erzielen heisst, andere Wege zu beschreiten.“
Ralph Wattenhofer & Christian Strässle
„Andere Resultate zu erzielen heisst, andere Wege zu beschreiten.“
Ralph Wattenhofer & Christian Strässle
ValueFocus Equity Management AG Episode # 4: Aktives Investieren
mit Ralph Wattenhofer, CFA ValueFocus Equity Management AG, Fondsmanager des Corando Value Investment Fund
Was sind die Ursachen für das ungenügende Abschneiden vieler „aktiver“ Investoren? Was spricht trotzdem für das aktive Investieren? Was sind die Voraussetzungen für erfolgreiches, aktives Investieren ?
ValueFocus Equity Management AG Episode #3: Effizienzmarkthypothese (EMH)
Ralph Wattenhofer, CFA ValueFocus Equity Management AG,
Fondsmanager des Corando Value Investment Fund
Was bedeutet ‚Effizienter Markt‘? Welches sind die Erkenntnisse der Wissenschaft und unsere eigenen Erfahrungen? Was sind die Konsequenzen für die Anlagestrategie?
„Unabhängigkeit im Denken und Handeln hilft Interessenkonflikte zu vermeiden und bedeutet für die Partner des Corando, die Interessen der Anleger zu ihren eigenen zu machen.“ – Ralph Wattenhofer
ValueFocus Equity Management AG Episode #2: Anfänge und Grundprinzip des Value-Investing
Ralph Wattenhofer, CFA ValueFocus Equity Management AG,
Fondsmanager des Corando Value Investment Fund
Warum verfolgt ValueFocus die Value-Strategie? Was ist das Grundprinzip des Value-Investing? Sind alle Investoren Value-Investoren? Sind die Finanzmärkte effizient oder nicht?
Herzlich willkommen zu unserer neuen VIDEOSERIE! Episode #1: EINLEITUNG mit
Ralph Wattenhofer, CFA ValueFocus Equity Management AG,
Fondsmanager des Corando Value Investment Fund
„Die innovative Verknüpfung jahrzehntealter erfolgreicher Investmentprinzipien mit modernen ökonomischen Methoden bietet die beste Basis für langfristigen Wertzuwachs.“ – Christian Strässle
Wussten Sie, dass sich die bewährten Gewohnheiten der Top-Golfer auch auf Ihre Geldanlage übertragen lassen?
Erfolg im Golfsport und im Investieren – bedeutet, sowohl das „lange Spiel“ als auch das „kurze Spiel“ zu berücksichtigen.
Am Abschlag stehend treffen die Golfer Entscheidungen, wie sie das Loch erreichen, wobei sie den gesamten vor ihnen liegenden Platz im Auge behalten. Das Eingehen von Risiken mit kraftvollen Schwüngen direkt in Richtung Grün kann zu einer guten Punktezahl führen. Ein vorsichtiger Ansatz könnte jedoch eine bessere Strategie sein, um Strafen aufgrund verschiedener Gefahren auf dem Weg zu vermeiden.
Die Wahl riskanterer Anlagen, um den Kontostand zu erhöhen oder fehlende Ersparnisse auszugleichen, könnte Sie Ihr Geld kosten. Auf der anderen Seite kann eine zu konservative Haltung Sie daran hindern, Ihr Ziel zu erreichen. In beiden Fällen kann der Ort, an dem Sie sich auf dem Kurs befinden, dazu beitragen, zu bestimmen, wie viel Risiko Sie eingehen müssen.
An welchen interessanten Projekten arbeiten Sie zur Zeit?
Vor kurzem haben wir mit dem Institut für Computer Science an der Universität St. Gallen einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet. Wir wollen auf der Grundlage der Datenwissenschaft Erkenntnisse gewinnen und neue Anwendungen für unser Unternehmen und unsere Kunden umsetzen. Die Zusammenarbeit mit dieser Top-Adresse stärkt unsere Know-how Basis und verspricht interessante Forschungsergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten.
Können Sie mehr dazu sagen?
Wir wollen das Gebiet des Value Investing mit der modernen Datenwissenschaft verbinden und daraus Erkenntnisse gewinnen. Es ist das Ziel unseren Investmentprozess zu verbessern und die (vor allem menschlichen) Schwächen in der Umsetzung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Anlagebereich zu reduzieren.
Wie ist die Zusammenarbeit mit der HSG zu Stande gekommen?
Wir sind permanent bestrebt unseren Anlageprozess zu optimieren und finden es wichtig, dass Forschung und Praxis zusammenarbeiten sowie voneinander lernen. Ebenso bedeutend ist es, Forschungsergebnisse in der Wirtschaft konkret anzuwenden. In diesem Sinne waren wir schon geraume Zeit mit dem Gedanken unterwegs, neue Ideen mit einem kompetenten Partner umzusetzen. Wir haben Prof. Dr. Siegfried Handschuh vom Lehrstuhl für Data Science kontaktiert, welcher sich sogleich sehr interessiert für eine Zusammenarbeit gezeigt hat. Wir sind überzeugt, mit Ihm den richtigen Partner mit dem entsprechenden Fachwissen gefunden zu haben.
Was sind die Ziele Ihrer Forschung?
Die Ziele sind Softwareprogramme für die Automatisierung und Unterstützung von Investmentprozessen zu entwickeln. Darauf aufbauend sollen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz weitere Erkenntnisse gewonnen werden sowie konkrete Anwendungen erarbeitet werden.
Können Sie sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?
Wir kombinieren unsere Ressourcen mit denjenigen einer führenden Universität. Wir sind überzeugt, dass beide Seiten davon profitieren werden und es dabei hilft, uns gegenüber anderen Anbietern in der Finanzindustrie verstärkt abzuheben.
Im Gegensatz zur Definition der modernen Portfoliotheorie, in der das Preisschwankungsrisiko gemeint ist, analysieren Value-Investoren die fundamentalen ökonomischen Risiken von Engagements. Die Risikoeinschätzung und das Risikobewusstsein sind somit inhärente Bestandteile der Value-Strategie.
Schon 1934 veröffentlichten Benjamin Graham und David Dodd das Buch Security Analysis, welches noch heute als Standardwerk des Value Investing gilt. Ein wichtiges Konzept des Buches ist die sogenannte Sicherheitsmarge (Margin of safety), welche die Differenz zwischen dem inneren Wert eines Unternehmens oder Wertpapiers und dessen Marktpreis darstellt.
Diese Sicherheitsmarge dient der Risikobegrenzung und dem Kapitalerhalt des Investors. Ein Value-Investor ist nur bereit, für ein Wertpapier weniger als dessen inneren Wert zu bezahlen, weil daraus eine positive Sicherheitsmarge resultiert. Je größer die Sicherheitsmarge ist, desto geringer ist das Risiko für den Investor eine negative Rendite zu erzielen. Je tiefer der bezahlte Einstiegspreis, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, einen Verlust einzufahren.
Während der Marktwert sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, wird der innere Wert mit Hilfe der Fundamentalanalyse ermittelt. Diese grundlegende These des Value Investing wurde durch Investoren wie Warren Buffett und Peter Lynch international bekannt. Dabei werden zahlreiche qualitative Faktoren bei der Ermittlung des inneren Unternehmenswertes berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem die Robustheit des Geschäftsmodells, die Qualität des Managements sowie mögliche Wettbewerbsvorteile des Unternehmens. Die Risikodimensionen „Qualität“ und „Preis“ bestimmen somit den Investmenterfolg.
Der Corando Value Investment Fund ist von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA genehmigt und beaufsichtigt. Der Corando Value Investment Fund investiert in Unternehmen, die ein attraktives Ertrags- oder Substanzpotenzial aufweisen. Dieser Stil bringt langfristig eine überdurchschnittliche Rendite bei tiefem Risiko.
Um einen nachhaltigen Wertzuwachs zu erzielen und die damit verbundenen Risiken abschätzen zu können, erfolgt die Selektion der einzelnen Anlagen durch ein strukturiertes und diszipliniertes Auswahlverfahren. Der Vermögensverwalter ValueFocus Equity Management AG setzt dabei die zwei selbstentwickelten Selektionsverfahren «Top-Business-Selection (TBS)» und «Value-Selection (VS)» ein.
TOP-BUSINESS-SELECTION (TBS)
Das Aktienselektionssystem TBS analysiert die wirtschaftliche Attraktivität von Unternehmen in Bezug auf qualitative und quantitative Kriterien. Der harte Selektionsprozess des TBS führt dazu, dass aus dem weltweiten Universum Tausender börsenkotierter Unternehmen weniger als 2% den hohen Anforderungen genügen. Nachdem durch das TBS die qualitativ hochstehenden Firmen herausgefiltert wurden, werden diejenigen ausgewählt, welche zu einem ökonomisch günstigen Preis erhältlich sind.
VALUE-SELECTION (VS)
Im Prozess der Value-Selection werden die Unternehmen in Bezug auf ihr Substanzpotenzial untersucht. Zur Berechnung des Substanzwertes der Unternehmen werden verschiedene Bewertungsmethoden eingesetzt. Der Kernpunkt liegt bei diesem Auswahlverfahren darin, in diejenigen Unternehmen zu investieren, deren Substanzpotenzial unterschätzt wird und somit an der Börse zu einem günstigen Preis erhältlich sind. Nachdem der Börsenpreis der ausgewählten Unternehmen den Substanzwert erreicht hat, werden die Investments verkauft und wieder neue Unternehmen selektioniert.
Ziel ist es, nach den sich bietenden Möglichkeiten zu investieren, deshalb wird kein im Voraus bestimmter Cash Anteil angestrebt. Dieser ist vielmehr das Resultat der nicht oder noch nicht getätigten Anlagen. Flüssige Mittel erlauben es dem Vermögensverwalter ValueFocus Equity Management AG, viel versprechende Anlagemöglichkeiten zu ergreifen, ohne die getätigten Anlagen abbauen oder übermässig umschichten zu müssen. Die versteckten, im TER nicht enthaltenen, Transaktionskosten bleiben deshalb ausserordentlich tief und machen die etwas höheren Kosten für die aktive Verwaltung mehr als wett.
Der Fondsmanager Ralph Wattenhofer verwaltet zusammen mit Christian Strässle den im März 2002 lancierten Corando Value Investment Fund. Der Fonds schweizerischen Rechts investiert weltweit in Aktien von Unternehmen, die ein attraktives Ertrags- oder Substanzpotenzial aufweisen.
Der Corando Value Investment Fund ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich mit Value Investing durch verschiedenste Börsenphasen langfristig eine gute Performance erzielen lässt. Was den langfristigen Leistungsausweis des Value Investings betrifft, kann man sich wirklich nicht beklagen. Viele der langfristig erfolgreichsten Investoren verfolgen auf verschiedene Arten einen Value Ansatz. Anleger, die eine konservative, ökonomisch fundierte Strategie verfolgen, sind mit dem Value Investing bestens bedient. Die Nachfrage nach Anlagefonds mit einer Value-Strategie ist immer vorhanden.
Im Gegensatz zu anderen Anlagestilen wird die Strategie von ValueFocus und vom Corando Value Investment Fund nicht der Entwicklung der Börsen angepasst. Die Investmentstrategie fragt nur nach dem inneren Wert und dem Preis einer Aktie. Ist ein Unternehmen unterbewertet, ist ValueFocus daran interessiert. Ist es zu teuer, wird nicht gekauft. In der Welt des Value Investings spielen nur die einzelnen Gesellschaften und ihre Bewertung eine Rolle, nicht aber das allgemeine Börsengeschehen.
Das Ziel ist es, entsprechend den sich bietenden Möglichkeiten anzulegen. Dabei sollte man Cash-Halten nicht nur aus der negativen Perspektive beurteilen, sondern von der guten Seite betrachten: Liquidität erlaubt, kommende Chancen zu nutzen, ohne bestehende Investitionen abbauen zu müssen. Manchmal ist Cash die beste Anlagealternative. Im Portfolio befinden sich nur Valoren, die beim Einstieg unter ihrem inneren Wert gehandelt wurden. Das Portfolio ist somit ausschliesslich in Value-Aktien investiert.
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